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Religion in der Shinobi-Welt · Zenkai Lore

Glaube und Bräuche fürs RP · 6 Minuten Lesezeit

Religion besitzt in der Shinobi Welt keine einheitliche Form. Die Menschen des Landes können aus freien Stücken heraus Tempel besuchen, für ihre Toten beten und müssen keiner klassischen Religion angehören.

Doch das Land ist geprägt von einigen wenigen Religionen, Traditionen und Bräuchen, die jeden Menschen individuell machen.

Ein Mensch muss deshalb nicht zwingend einer bestimmten Religion angehören.

Buddhismus, die Lehre des Buddha

Buddhistische Einflüsse sind in der Shinobi-Welt weit verbreitet. Tempel und Mönche existieren ebenso wie Meditation, Gebete und Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod.
Karma spielt für die Menschen dieser Glaubensbewegung eine große Rolle und die Wiedergeburt nach dem Tod ist abhängig von einem guten Karma und der Lehre der Ursache und Wirkung. Der Buddhismus zeigt außerdem, dass das Leben leidvoll ist, doch mit dem Ende des Leids der Pfad zur Erleuchtung erscheint. Solange ein Individuum Gier und Hass überwindet, kann es zur Erleuchtung finden.

Dabei muss ein Charakter nicht zwangsläufig ein Mönch oder besonders religiös sein, um einzelne buddhistisch geprägte Traditionen zu pflegen.

Mögliche Bräuche wären beispielsweise…

  • Besuch eines Tempels vor wichtigen Entscheidungen oder Reisen.
  • Meditation zur inneren Ruhe und Selbstbeherrschung.
  • Das Anzünden von Räucherstäbchen für Verstorbene.
  • Gebete für Gefallene oder Angehörige unabhängig des Tages.
  • Opfergaben an Tempeln oder Gräbern, die von klein bis groß gehen können.
  • Respekt gegenüber Mönchen und religiösen Orten.

Das Reine Land “Jōdo”

In dieser Welt existiert die Vorstellung des Jōdo, des Reinen Landes. Es wird als das Land der Rückkehr beschrieben, zu dem jede Seele nach dem Tod zurückkehrt, um Frieden zu finden.

Viele empfinden diesen Ort als direkten Übergang ins Ab- oder Nachleben. Doch niemand könnte genau sagen, wohin der Weg letztlich führt.

Wie stark ein Charakter daran glaubt, kann völlig individuell interpretiert werden.

Mögliche Bräuche:

  • Gebete dafür, dass Verstorbene ihren Frieden und ihre Liebsten finden.
  • Räucherwerk oder Blumen an Gräbern und an diesen Beten.
  • Persönliche Gegenstände als Grabbeigaben, keine Opfergaben.
  • Gespräche mit verstorbenen Angehörigen an deren Grab. Sie hören zu.
  • Regelmäßige Besuche von Familiengräbern und deren Pflege.

Glaube im Alltag

Ein Charakter muss sich nicht für genau eine dieser Möglichkeiten entscheiden.

Ein Shinobi aus Konoha könnte beispielsweise buddhistische Traditionen pflegen, an das Reine Land glauben, regelmäßig das Grab seines Vaters besuchen und gleichzeitig überzeugter Anhänger des Willens des Feuers sein.

Ein Bewohner Sunagakures könnte ebenfalls buddhistische Vorstellungen besitzen, seine Ahnen ehren und zusätzlich die alten Traditionen der Wüste pflegen.

Andere Charaktere wiederum können Religion vollständig ablehnen und lediglich ihrem eigenen Nindō folgen.

Damit lässt sich Glaube innerhalb des RPs vor allem als etwas Persönliches behandeln:

  • *Religion bestimmt nicht zwangsläufig, wer ein Shinobi ist – aber sie kann erklären, woran er sich festhält, wenn Stärke allein nicht mehr ausreicht.**

Ahnen- und Totengedenken

Unabhängig von der Religion gibt es besonders unter den Shinobi Clans die Tradition den Ahnen zu gedenken. Seien sie weit entfernt oder kürzlich verstorben.

Die Identität der Clans bildet sich durch dessen Mitglieder und diese zu ehren, ist wie ein Teil einer fast vergessenen Geschichte erneut zu erzählen.

Diese werden natürlich nicht als Götter verehrt.

Mögliche Bräuche hierfür:

  • Familien- oder Clan-Altäre, die gepflegt werden.
  • Gedenktafeln mit den Namen der Verstorbenen.
  • Jährliche feste Gedenktage.
  • Das Erzählen der jetzigen Situation des Clans vor dem Grab.
  • Besuch eines Grabes vor einer wichtigen Mission.
  • Weitergabe persönlicher Gegenstände an die nächste Generation, die einmal im Besitz einer verstorbenen Person waren.

Nindō - Der persönliche Weg des Ninja

Das Nindō ist keine Religion, kann aber für den jeweiligen Shinobi auf dem gleichen Stellenwert existieren, wie eben solche.

Es beschreibt eine Überzeugung oder einen Grundsatz, nach dem ein Shinobi sein Leben und seine Entscheidungen ausrichtet.

Ein Nindō kann durch die Familie, einen Lehrer, einen Verlust oder persönliche Erfahrungen entstehen. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie das Nindō selbst und sollte ein persönlicher Antrieb für den Shinobi sein, der sich danach richten möchte.

Einige Beispiele hierzu könnten sein…

  • “Ich werde niemals einen Kameraden im Stich lassen!"
  • “Die nächste Generation wird unter meinem Schutz aufblühen!”
  • “Ich kämpfe und sterbe für die Mitglieder meines Clans!”
  • “Mit meiner Stärke möchte ich einen gerechten Weg gehen und mich von nichts aufhalten lassen!”
  • “Mein Wissen wird zukünftigen Generationen den Weg weisen!”

Ein Nindō muss dabei nicht unveränderlich sein. Erfahrungen können dazu führen, dass ein Shinobi seine bisherigen Überzeugungen hinterfragt oder weiterentwickelt. Ein Mensch sollte sich immer bewusst sein, dass solange er lebt, seine Entscheidungen, Gefühle und Taten ihn nachhaltig verändern werden.

Der Wille des Feuers

Der Wille des Feuers ist keine Religion, sondern die Leitlinie, nach der das Dorf lebt.

Seine Grundlage ist die Vorstellung, dass die Bewohner Konohas trotz unterschiedlicher Familien und Clans eine große Gemeinschaft bilden. Dieser Gedanke ist weit verbreitet im Dorf versteckt hinter den Blättern.

Besonders wichtig ist dabei die Verantwortung gegenüber der nächsten Generation.

Die ältere Generation beschützt die jüngere, gibt ihr Wissen weiter und ermöglicht ihr, eines Tages selbst Verantwortung für das Dorf zu übernehmen.

Das Feuer steht dabei sinnbildlich für den Willen des Dorfes.

Ein einzelner Shinobi kann sterben, doch solange andere seine Überzeugungen weitertragen, erlischt diese Flamme nicht.

Die zentralen Werte:

  • Der Schutz der nächsten Generation.
  • Den Zusammenhalt des Dorfes erhalten.
  • Weitergabe von Wissen an die Generationen.
  • Opferbereitschaft für jeden im Dorf.
  • Erinnerung und Ehrung der Gefallenen.
  • Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen ein Vorbild zu sein.

Mögliche Bräuche innerhalb Konohas:

  • Eine Flamme oder Kerze für einen Gefallenen zu entzünden.
  • Geschichten über verstorbene Sensei an Schüler weitergeben.
  • Das Gemeinsame Gedenken an die Opfer des Kriegs.
  • Persönliche Gegenstände eines Senseis an dessen Schüler weitergeben.
  • Feierliche Aufnahme neuer Generationen von Shinobi.
  • Einen Schüler symbolisch als jemanden betrachten, der die eigene “Flamme“ weiterträgt.

Der Wille des Feuers kann von jedem Bewohner Konohas unterschiedlich interpretiert werden. Für manche ist er lediglich ein Ideal des Dorfes, während andere ihr gesamtes Leben danach ausrichten.

Der Weg der Wüste

Im Windreich existiert keine dem Willen des Feuers entsprechende, eindeutig festgelegte Philosophie. Doch ein allzeit gelebter Respekt gegenüber der Wüste und jener, die in dieser überleben.

  • *Die Wüste ist weder gut noch böse**.

Sie verlangt Anpassung, Geduld und Stärke. Sie kann einem Menschen Nahrung, Schutz und einen Weg bieten, aber im Gegenzug zu jedem Zeitpunkt alles nehmen.

Die Bewohner des Windreiches lernten deshalb über Generationen, dass niemand die Wüste besiegen kann. Man kann lediglich lernen, sich dieser anzupassen und in dieser zu überleben.

Die zentralen Werte

  • Widerstandsfähigkeit.
  • Geduld.
  • Anpassungsfähigkeit.
  • Respekt gegenüber der Natur.
  • Gemeinschaft in Zeiten der Not.
  • Erinnerung an jene, die die Wüste genommen hat.
  • Verschwendung vermeiden.

Mögliche Bräuche innerhalb Sunas:

  • Wasser mit einem Reisenden teilen, unabhängig von dessen Herkunft.
  • Vor einer langen Reise eine kleine Menge Wasser oder Nahrung in einem Versteck zurücklassen.
  • Die Gefallenen und Verschwundenen innerhalb der Wüste ehren und gedenken.
  • Junge Shinobi auf Reisen ohne wirkliches Ziel durch die Wüste schicken.
  • Geschichten über frühere Generationen während gemeinsamer Abende unter dem Sternenhimmel erzählen.
  • Sand aus der Heimat auf langen Reisen mit sich führen.
  • Nach der Rückkehr von einer gefährlichen Reise gemeinsam zu speisen.

Innerhalb Sunagakures sowie der umliegenden Wüste wäre es also nicht selten Menschen mit folgenden Gedanken oder Weisheiten zu hören:

  • “Die Wüste vergisst nie.”
  • “Gehe mit dem Sand und finde deinen eigenen Weg.”
  • “Wasser soll niemandem verwehrt bleiben, den die Wüste versucht zu brechen.”
  • “Wir vergessen niemals jene, die die Wüste uns nahm. Aber auch nicht, was sie uns gab.”

Es könnte sich um Weisheiten, Tatsachen oder einfach Ratschläge handeln. Im Endeffekt ist jeder Bewohner der Wüste jemand, der seine Weisheit mit anderen teilen könnte und somit das Überleben aller in dieser sichert.

███████████

Der ███████████ unterscheidet sich deutlich von den eigentlichen Glaubensformen der Shinobi-Welt.

Seine Anhänger verehren ██████ und verbinden ihren Glauben mit Gewalt, █████ ███ ███████████. Das bekannteste Symbol des Glaubens ███ █████ ███ █████ ████ █████ ███████████ ███████.

███████████ stellt keinen verbreiteten Glauben Konohas oder Sunagakures dar.
Dieser ist vielmehr auf einen bestimmten kleinen Kreis zurückzuführen, der verborgen im Schatten agiert. Und im Land des Regens könnte es zu den ersten Berührungspunkten kommen.
Mitglieder dieses Kultes agieren nicht aus Gier nach Größe oder Prestige, sie dienen einzig und allein ██████. Sie vollziehen █████████ ██ █████ ███████ ███ ██████ ██ ██████ █████ █████████ ███████.

Bekannte beziehungsweise typische Elemente

  • Verehrung ██████.
  • Das Symbol aus █████ █████ ███ ███████████ ███████.
  • Gebete und Rituale.
  • Blut ███ ██████████.
  • Gewalt als Bestandteil religiöser Überzeugung.
  • Kleine & verborgene Anhängerschaft.

Wenn sich jemals eine Gruppierung bilden sollte, die diesen Lehren folgt, könnten die Folgen für viele Unschuldige groß werden. Und dessen Ursprung kann überall auf der Welt entstehen.

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