Lore

Der Sabaku-Clan · Zenkai Lore

Clan aus Suna · 3 Minuten Lesezeit · auch als Hörbuch

Der Sabaku Clan
Der Sabaku-Clan gehört zu den ältesten Blutlinien des Reiches des Windes. Seine Geschichte reicht bis in eine Zeit zurück, in der seine Vorfahren als Nomaden durch die endlosen Dünen zogen. Schon damals wurde ihnen eine außergewöhnliche Verbindung zur Wüste nachgesagt. Ihr Chakra schien auf natürliche Weise mit dem Sand und den Mineralien ihrer Umgebung zu harmonieren.
Über Generationen entwickelte sich diese Verbindung zu ihrer größten Stärke. Für die Sabaku war der Sand niemals nur der Boden unter ihren Füßen. Er war Waffe, Schild und eine Erweiterung ihres eigenen Willens.
Lange vor der Gründung Sunagakures rankten sich deshalb zahlreiche Legenden um den Clan. Einige behaupteten sogar, ihre Vorfahren könnten die Bewegungen der Wüste selbst spüren und Sandstürme beeinflussen.
Mit diesen Legenden war seit jeher ein weiterer Name verbunden: Shukaku.
Der einschwänzige Dämon galt in den alten Überlieferungen als Verkörperung der Wüste selbst. Manche fürchteten ihn als Fluch, andere verehrten ihn beinahe wie eine Gottheit. Unter den Sabaku hielt sich dabei über Generationen der Glaube, dass zwischen ihrem Chakra und dem Shukakus eine besondere Verbindung bestand.
Als Reto die Clans des Reiches des Windes vereinte und Sunagakure gründete, gehörten die Sabaku zu den ersten, die sich dem neuen Dorf anschlossen. Ihre Beherrschung des Sandes und ihre Erfahrung in der Wüste machten sie schnell zu einer der bedeutendsten militärischen Kräfte Sunas.
Unter dem Zweiten Kazekage Shamon sollte ihre Verbindung zu Shukaku schließlich eine neue Bedeutung erhalten.
Shamon suchte nach einem Weg, die Macht des Bijū für Sunagakure nutzbar zu machen. Seine Forschungen schienen die alten Legenden zu bestätigen: Unter allen Blutlinien des Dorfes besaßen die Sabaku die größte Kompatibilität mit dem Chakra des Einschwänzigen.
In dieser Zeit wurde innerhalb des Clans ein außergewöhnliches Kind geboren.
Sein Chakra und seine Verbindung zum Sand übertrafen alles, was der Clan seit Generationen erlebt hatte. Shamon bestimmte das Kind schließlich als zukünftigen Wirt Shukakus. Es sollte zum ersten Jinchūriki Sunagakures werden.
Doch dazu kam es nie.
Nach der Ermordung des Zweiten Kazekage verschwand das Kind während der folgenden Unruhen spurlos. Suchtrupps fanden in der Wüste lediglich die Überreste eines gewaltigen Kampfes. Im Zentrum des verwüsteten Gebietes steckte die Lanze des Kindes tief im Sand.
Von ihm selbst fehlte jede Spur.
Die Lanze wurde nach Sunagakure zurückgebracht und zu einem der heiligen Schätze des Sabaku-Clans. Für manche war sie ein Vermächtnis, für andere eine Warnung. Und bis heute erinnert sie den Clan an das Kind, dessen vorgesehenes Schicksal niemals erfüllt wurde.
Doch der Sabaku-Clan ging an diesem Verlust nicht zugrunde.
Er blieb eine der wichtigsten militärischen und politischen Kräfte Sunagakures. Seine Mitglieder entwickelten ihre Sandtechniken weiter und hielten an jener Widerstandsfähigkeit fest, die ihren Clan seit seinen Anfängen geprägt hatte.
Schließlich trat ein neues außergewöhnliches Talent aus ihren Reihen hervor. Shinra Sabaku übertraf mit seiner Beherrschung des Sandes viele seiner Vorgänger und wurde in einer Zeit schwerer innerer Unruhen zum Dritten Kazekage Sunagakures ernannt. Doch die Clans und das Dorf unter sich zu vereinen, würde Zeit, Arbeit und Geduld kosten.
Doch für manche Älteste innerhalb des Clans war sein Aufstieg mehr als bloßer Zufall.
Die Wüste hatte einst einen ihrer vielversprechendsten Erben genommen.
Und nun ist es er, der das Erbe dieses Clans trägt.
So bleibt die Geschichte der Sabaku untrennbar mit der Geschichte Sunagakures verbunden.
Ihre Blutlinie trägt die Härte der Dünen, ihre Techniken und die Macht der Wüste mit sich. Doch wird dies genügen, um fortzubestehen?

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